Bei den Stadtwerken in Schmölln sind die Arbeiten für ein neues Abwärme-Konzept gestartet, das rund 100 Haushalten im Robert Koch-Viertel zu Gute kommen soll. Nach deren Abschluss soll im nächsten Jahr Restwärme vom nah gelegenen Klärwerk zu Verfügung stehen, berichtet das Thüringer Umweltministerium, das die Gesamtkosten des Projektes in Höhe von rund 3,5 Mio. Euro zu etwa 90 Prozent übernimmt (rund 3,2 Mio. Euro). Durch die Umstellung der Wärmeerzeugung auf Abwärme und Wärmepumpe werde Erdgas als Energiequelle ausgetauscht.
„Dass es uns in Schmölln gelungen ist dieses Projekt ins Leben zu rufen, verdanken wir der guten Zusammenarbeit mit den Stadtwerken. Wir hatten einige dicke Bretter zu bohren. Es zeigt sich: Wenn man eine gute Idee hat und den nötigen Willen, dann geht es auch voran. Wir haben in Thüringen schon hervorragende Beispiele wie Wärme durch erneuerbare Energien funktioniert. Das Umweltministerium unterstützt innovative Ansätze, wie im Eichsfeld, in Stadtroda, in Greiz und jetzt auch in Schmölln. Diese Beispiele zeigen, wie gut und langfristig kostengünstig eine Wärmewende funktioniert. So ein Ansatz schützt Mieterinnen und Mieter vor steigenden Preisen bei Öl und Gas und macht Thüringen immer unabhängiger von Importen“, erklärte Umweltminister Bernhard Stemngele (Grüne) dazu.
„Die Unterstützung durch das Energieministerium hat uns dazu verholfen ein jahrelang in Planung stehendes Projekt auch endlich in die Realität umzusetzen“, ergänzte Stadtwerke-Geschäftsführer Severin Kühnast. Hier geht es weiter..........




