Das neue Flusswasserwerk, das die Betriebe im 460 ha umfassenden Industriepark Höchst in Frankfurt am Main mit Wasser versorgen soll, ist jetzt in den Testbetrieb gegangen. Das berichtet die Wiener Pörner Ingenieurgesellschaft, die von dem Industrieparkbetreiber bereits Ende 2022 mit dem Engineering, der Lieferung, der Montage sowie der Inbetriebnahme der Flusswasseraufbereitungsanlage beauftragt wurde. Nun sei das das Projekt abgeschlossen, die schrittweise Inbetriebnahme sei reibungslos verlaufen. Während der Testbetrieb laufe, bleibe das alte Flusswasserwerk noch über eine Rohrleitung mit dem neuen Werk verbunden.
Mit der neuen Anlage könne das bisher genutzte Flusswasserwerk nach fast 100 Jahren abgeschaltet werden, so Pörner. Jährlich sollen demnach 60 Mio. m³ Wasser aus dem Main entnommen und aufbereitet werden. So könne das Wasser bis zu 50 mal wiederverwendet werden. Bei einer Reinigungsleistung von bis zu 15.000 m³/h m³ pro Stunde kommen dabei die Technologien der Fein- und Ultrafiltration, der chemischen Flockung und der chemischen Reinigung der Membranen zum Einsatz. Mit der Umrüstung der Reinwasseranlage auf das Ultrafiltrationsverfahren werde Flusswasser zu feststoff- und keimfreiem Wasser aufbereitet. Die Ultrafiltrationsmembranen stellt laut Pörner eine sichere, physikalische Barriere für partikuläre Störstoffe und Mikroorganismen im Rohwasser dar.
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