Die Stadtwerke Rinteln sanieren mit einem nachhaltigen, biologischen Verfahren seit Januar 2022 das Grundwasser auf ihrem Stadtwerke-Areal und haben damit einen ersten Erfolg erzielt. Wie aus einer Mitteilung der Stadtwerke hervorgeht, wurde am Standort früher Gas aus Kohle und Koks produziert, wobei Schadstoffe in den Boden und geringe Teile davon über die Jahre auch ins Grundwasser unter dem Gelände gelangt sind.
Wie der Geschäftsführer der Stadtwerke, Ulrich Karl erklärt, haben Untersuchungen gezeigt, dass die Schadstoffkonzentration auf den umliegenden Grundstücken unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts liege, womit eine Gefahr für Anlieger und die Bevölkerung auszuschließen war. Jan-Philipp Giltmann, der technische Leiter der Stadtwerke Rinteln, sagt: „Die größte Belastung wurde im Grundwasser unter unserem Grundstück gefunden. Die langsame Fließgeschwindigkeit des Grundwassers bewirkt, dass nur äußerst geringe Mengen der Schadstoffe weitergetragen werden.“
Bei den Schadstoffen, die es zu sanieren gilt, handelt es sich um Cyanide, Salze und Verbindungen der Blausäure, die hochtoxisch sind, deren Aufnahme in sehr geringen Mengen aber ungefährlich ist. Bei dem biologischen Verfahren arbeiten die Stadtwerke Rinteln mit der M&P Ingenieurgesellschaft aus Hannover und Sensatec aus Kiel zusammen. Erfahren Sie mehr über das Verfahren.........




