Die Stadtwerke Duisburg haben ihre innovative KWK-Anlage (iKWK) an der Kläranlage Huckingen in Betrieb genommen. Nach fast zweijähriger Bauzeit seien alle Komponenten der modernen Wärme- und Stromerzeugungsanlage fertiggestellt, teilten die Stadtwerke Duisburg mit. Die iKWK-Anlage nutzt die Restwärme des bereits gereinigten Abwassers und macht sie für die Versorgung der Fernwärme-Kunden nutzbar.
Oberbürgermeister Sören Link (SPD), der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg ist, Stadtwerke Infrastruktur-Vorstand Andreas Gutschek und Wirtschaftsbetriebe-Vorstand Uwe Linsen gaben am Dienstag den Startschuss für die grüne Wärmeerzeugung an der Kaiserswerther Straße. „Diese moderne und innovative Anlage ist in ihrer Dimension beispielhaft in Deutschland und ein echtes Vorzeigeprojekt“, sagte Link.
Die iKWK-Anlage sei bundesweit die größte ihrer Art an einer Kläranlage, erklärten die Stadtwerke. iKWK bedeute, dass eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, die sowohl Strom als auch Wärme produziert, um eine innovative Komponente erweitert werde, die mindestens 35 Prozent der Wärmeenergie der Gesamtanlage liefert. Im Fall der Anlage in Huckingen übernähmen Wärmepumpen diese innovative Komponente.
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