Kemira berichtet über Stabilität im Bereich Water Solutions im ersten Quartal

Der finnische Chemiekonzern Kemira Oyj wies im ersten Quartal 2025 eine solide Rentabilität auf, obwohl der Markt insgesamt etwas schwächer war. Der Umsatz sank leicht um ein Prozent auf etwa 709 Millionen Euro, wobei die Verkäufe in lokalen Währungen um zwei Prozent zurückgingen, teilte Kemira Ende April mit. Während die Bereiche Wasseraufbereitung und Fiber Essentials stabil blieben, gab es im Bereich Packaging & Hygiene Solutions einen Rückgang.

Im Bereich Water Solutions, der ein starkes Rückgrat für Kemira darstelle, war das organische Wachstum den Angaben zufolge stabil, mit leichtem organischem Wachstum. Die Verkaufspreise stiegen. Die operative EBITDA-Marge lag bei über 21 Prozent im Quartal. Water Solutions erziele konstant Margen von über 20 Prozent.

Der operative EBITDA von Kemira ging den Angaben zufolge um 15 Prozent auf rund 135,5 Millionen Euro zurück, hauptsächlich wegen sinkender Verkaufspreise. Die operative EBITDA-Marge lag bei 19,1  Prozent. Auch das operative EBIT verringerte sich um 25 Prozent auf etwa 85,6 Millionen Euro.

Im Vergleich zum Vorjahr, das auch die Öl- & Gas-Assets beinhaltete, sank der Umsatz um sieben Prozent, und der operative EBITDA um 17 Prozent. Das Cashflow aus der Geschäftstätigkeit ging ebenfalls zurück. Im Februar 2024 hatte Kemira sein Öl- & Gas-Geschäft verkauft. Die aktuellen Zahlen spiegelten nun die Leistung der Kerngeschäftseinheiten wider.

Für das Jahr 2025 wird ein Umsatz zwischen 2,8 und 3,2 Milliarden Euro erwartet, sowie ein operativer EBITDA zwischen 540 und 640 Millionen Euro. Die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft, vor allem im Verpackungsmarkt, könnten die Nachfrage beeinflussen, während der Wassermarkt wachse.

CEO Antti Salminen betonte, dass Kemiras Geschäftsmodell trotz globaler Unsicherheiten resilient sei. Besonders der Bereich Water Solutions sei stabil, während der Bereich Verpackung & Hygiene den wirtschaftlichen Entwicklungen stärker ausgeliefert sei. Neue Partnerschaften und Akquisitionen, darunter eine Übernahme in Nordamerika, sollten das Wachstum fördern.

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