Im Projekt ARIKI wurde ein KI-gestütztes Fernüberwachungssystem entwickelt, das Inspektionsaufgaben in der Wasserwirtschaft automatisiert, Daten dezentral verarbeitet und so Effizienz, Nachhaltigkeit und Datensicherheit vereint. Erste Pilotanwendungen zeigen deutliche Entlastungen und Einsparungen für Kommunen, berichtet das am Projekt beteiligte August-Wilhelm Scheer Institut für digitale Produkte und Prozesse. Nach dessen Angaben geraten viele kommunale Wasserbetriebe zunehmend unter Druck. Alternde Belegschaften, steigende Umweltauflagen und abgelegene Anlagen mit langen Kontrollrouten führen zu hohen Belastungen. ARIKI („Artificial Intelligence for Remote Inspection in Critical Infrastructures“) biete dafür eine Lösung – durch intelligente Fernüberwachung mittels Edge-Computing.
Das System analysiert Bilddaten direkt an der Anlage. Intelligente Kameras erkennen Veränderungen wie Ablagerungen oder steigende Wasserstände und melden nur relevante Ereignisse an eine zentrale Plattform weiter. Dadurch werden Datenmengen reduziert, der Datenschutz erhöht und auch Standorte ohne stabile Netzverbindung einbezogen. Lesen Sie weiter.........




