Klimawandel stellt Trinkwasserhygiene vor neue Herausforderungen

IWW untersucht Temperatur-Hotspots und mikrobiologische Stabilität

Das IWW Institut für Wasserforschung widmet die aktuelle Ausgabe seines IWW-Journals dem Schwerpunktthema „Wasser und Wärme“. Vor dem Hintergrund steigender Temperaturen infolge des Klimawandels beleuchtet das Institut darin Forschungsarbeiten zu den Auswirkungen erhöhter Trinkwassertemperaturen auf die Wasserqualität und die hygienischen Verhältnisse in Verteilnetzen.

Die Temperaturen im Trinkwassernetz unterliegen jahreszeitlichen Schwankungen und können insbesondere in Netzabschnitten mit langen Verweilzeiten, geringem Durchfluss und hoher Sonneneinstrahlung im Sommer über 25 °C ansteigen. Verstärkt wird dieser Effekt durch den Klimawandel mit längeren Hitzeperioden sowie durch zusätzliche Wärmequellen wie Starkstromkabel oder Fernwärmeleitungen. Dadurch könnte die Einhaltung der in der DIN 1988-200 geforderten Kaltwassertemperatur von maximal 25 °C künftig zunehmend schwieriger werden, berichtet das IWW.

Bisherige Forschungsprojekte konnten demnach im Temperaturbereich zwischen 20 und 25 °C keine hygienisch relevanten Veränderungen nachweisen. Ob höhere Temperaturen die Trinkwasserhygiene beeinträchtigen und ab welcher Dauer entsprechende Effekte auftreten, ist bislang jedoch nicht geklärt. Lesen Sie mehr.........

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