KU untersucht Wasserhaushalt landwirtschaftlicher Moorböden

Im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) stehen die Wasseraufnahme- und Wasserleitfähigkeit landwirtschaftlich genutzter Moorböden im Donaumoos. Untersucht wird, wie entwässerte Torfböden Wasser speichern und weiterleiten und welchen Beitrag sie zur Regulierung des Wasserhaushalts und zum Hochwasserschutz leisten können, berichtet die KU.

Unter der Leitung von Peter Fischer wird untersucht, wie sich heutige Landnutzungspraktiken, Bodenverdichtungen und unterschiedliche Vegetationsbedeckungen auf das Wasserverhalten von Mooren auswirken. „Bislang ist nur wenig darüber bekannt, wie sich diese Faktoren auf die Wasseraufnahme und das Potenzial zur Abschwächung von Hochwasserentstehung auswirken“, erläutert er. Beregnungssimulationen sollen diese Wissenslücke schließen. Für die Feldversuche nutzt das Forschungsteam zwei Grünland- und zwei Ackerflächen aus dem Flächeninventar des Donaumoos-Zweckverbandes in den Gemeinden Königsmoos und Langenmosen.

Zum Einsatz kommt eine mobile Beregnungsanlage („Rainmaker“), mit der Starkregen unter realitätsnahen Bedingungen auf jeweils einem Quadratmeter simuliert wird. Drei zeitlich getrennte Versuchskampagnen im Frühjahr, Sommer und Herbst bilden unterschiedliche Ausgangsbedingungen wie variierende Grundwasserstände, Bodenbedeckungen und Anfangswassergehalte ab. Lesen Sie weiter........

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