Der hessische Wasser- und Energieversorger Mainova hat im Bereich Wasserversorgung ein leicht rückläufiges Ergebnis verzeichnet. Das Ergebnis sank um 1,6 Millionen Euro auf 7,2 Millionen Euro im Jahr 2024, obwohl zum 1. Juli 2024 eine Preiserhöhung vorgenommen wurde, wie aus dem Geschäftsbericht 2024 hervorgeht, den der Versorger Ende April vorgelegt hat. Im Jahr 2023 lag das Ergebnis bei 8,8 Millionen Euro.
Bei dem Ergebnis im Segment Wasserversorgung, dessen leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr erwartet worden sei, standen sich positive Effekte aufgrund einer Preisanpassung und im Vorjahr enthaltene Sondereffekte aus Risikovorsorgen in nahezu gleicher Höhe gegenüber, heißt es in dem Bericht.
Der Wasserverkauf betrug 45,5 Millionen Kubikmeter im Jahr 2024, etwas weniger als die 46,1 Millionen Kubikmeter im Vorjahr, was einem Rückgang von 1,3 Millionen Kubikmeter entspricht, so Mainova. Die bereinigten Umsatzerlöse aus Wasserverkauf stiegen im Vergleich zu 2023 um 7,4 Millionen Euro und lagen 2024 bei 101,6 Millionen Euro (2023: 94,2 Millionen Euro). Dieser Anstieg sei hauptsächlich auf Preisanpassungen zurückzuführen.
Für das Jahr 2025 sind Investitionen in der Wasserversorgung in Höhe von etwa 27,3 Millionen Euro geplant, nachdem die Investitionen 24,4 Millionen Euro im Jahr 2024 und 20,2 Millionen Euro im Jahr 2023 betrugen.
Insgesamt erwartet Mainova den Angaben zufolge im Segment Wasserversorgung einen stabiler Ergebnistrend auf Vorjahresniveau.




