Mann+Hummel steigt in europäischen Wassermarkt ein

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Der Filterspezialist Mann+Hummel, Ludwigsburg, weitet sein Wassergeschäft von Asien nach Europa aus. Zielgruppen sind Branchen und Unternehmen mit Bedarf an Prozesswasser oder ultrafiltriertem Abwasser, teilte Mann+Hummel mit. Den offiziellen Start für die Expansion markiert der Auftritt des Unternehmens auf der Messe Aquatech in Amsterdam in dieser Woche; dort stellen die Ludwigsburger ihre Technologien für die Wasseraufbereitung erstmals in Europa vor.

Mit der Verstärkung des Wasserbereichs will Mann+Hummel die konjunkturelle Abhängigkeit von der Automobilindustrie, in der das Unternehmen traditionell tätig ist, senken. Das Unternehmen plant, seinen Umsatz bis 2018 auf 3,4 Milliarden Euro (2010: 2,18 Milliarden Euro) zu steigern. Dabei soll der Umsatzanteil des Non-Automotive-Geschäftes stärker wachsen als der des Automobilgeschäftes, der derzeit bei etwa 87 Prozent liegt. Angestrebt werde ein Beitrag des Bereichs Non-Automotive von einem Drittel.

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