Mehr Möglichkeiten zur Beobachtung der Umwelt durch Miniatur-Schwimmroboter

Die École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) und das Stuttgarter Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme haben einen Miniatur-Schwimmroboter entwickelt, der sich wendig auf unübersichtlichen und sensitiven Wasseroberflächen fortbewegt. Er wurde von marinen Plattwürmern inspiriert und bietet neue Möglichkeiten für die Beobachtung der Umwelt und ökologische Forschung. Schwimmroboter spielen eine entscheidende Rolle bei der Vermessung von Umweltverschmutzung, der Untersuchung von Unterwasserwelten und der Beobachtung der Wasserqualität in sensiblen Ökosystemen wie Korallenriffen oder Seeufern.

Viele Roboter seien jedoch auf laute Propeller angewiesen, die die Tierwelt stören oder schädigen können. Darüber hinaus stelle das natürliche Durcheinander in diesen Umgebungen – einschließlich Pflanzen, Tieren oder Treibgut – eine Herausforderung für Schwimmroboter dar, berichtet das Max-Planck-Institut.

Der Roboter kann demnach durch enge Lücken manövrieren und Nutzlasten transportieren, die viel schwerer sind als er selbst. Er ist kleiner als eine Kreditkarte und nur sechs Gramm schwer. Damit eigne er sich ideal für Umgebungen mit begrenztem Platz, beispielsweise für Inspektionen von Maschinen, die sich im Wasser befinden. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal „Science Robotics“ veröffentlicht. Erfahren Sie mehr über den Schwimmroboter........

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