Neue Grenzwerte bewähren sich im Trockenjahr 2025 an der Ruhr

Ein außergewöhnlich trockenes Jahr traf 2025 auf einen grundlegenden Wandel in der Wasserbewirtschaftung der Ruhr. Es war das erste Kalenderjahr, in dem der Ruhrverband sein Talsperrensystem nach den neuen, niedrigeren Grenzwerten für die Mindestwasserführung in der Ruhr bewirtschaften durfte. Der nordrhein-westfälische Landtag hatte die dafür notwendige Gesetzesänderung nach langem politischem Ringen im Dezember 2024 beschlossen. Wie der Ruhrverband in einer Mitteilung schreibt, war diese Entscheidung dringend notwendig. Das gerade zu Ende gegangene Jahr gehört zu den fünf trockensten, die der Ruhrverband in seinen bis 1927 zurückreichenden Niederschlagsmessungen verzeichnet hat.

Um die Mindestwasserführung in der Ruhr auch im Jahr 2025 aufrechtzuerhalten, musste der Verband daher große Mengen Wasser aus seinen Talsperren an das Flusssystem abgeben, allerdings fast 32 Mio. Kubikmeter weniger, als es ohne die Gesetzesänderung notwendig gewesen wäre. D.h. für die Einhaltung der alten Grenzwerte hätte der Ruhrverband im vergangenen Jahr eine zusätzliche Wassermenge benötigt, die in etwa dem Fassungsvermögen der Versetalsperre entspricht. Hier geht es weiter.........

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