Neue ZALF-Studie befasst sich mit Konzept der „gesteuerten Grundwasseranreicherung“

Modellrechnungen für unteres Spree-Einzugsgebiet im Fokus

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Eine Studie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) zeigt neue Möglichkeiten auf, Wasser in Brandenburg länger in der Landschaft zu halten und damit die Folgen zunehmender Trockenperioden abzumildern. Im Fokus der im Fachjournal Journal of Hydrology: Regional Studies veröffentlichten Untersuchung steht das Konzept der „gesteuerten Grundwasseranreicherung“. Dabei wird überschüssiges Wasser aus Fließgewässern in niederschlagsreichen Zeiten gezielt in natürliche Senken geleitet, wo es langsam versickert und später dem Grundwasser sowie verbundenen Bächen wieder zugutekommt.

Wie das ZALF berichtet, untersuchten die Forschenden mithilfe eines Computermodells ein rund 4,5 km² großes Gebiet im Einzugsgebiet des Demnitzer Mühlenfließes im unteren Spree-Einzugsgebiet. Grundlage waren Wetter- und Landschaftsdaten aus den Jahren 1991 bis 2020. Die Berechnungen zeigen, dass sich durch die gezielte Versickerung Grundwasservorräte stabilisieren und Wasserläufe in Trockenzeiten besser stützen lassen.

Die Modellrechnungen zeigen deutliche Effekte. Der Grundwasserspiegel könnte lokal um bis zu zwei Meter ansteigen, während der Abfluss in verbundenen Bächen um bis zu 15 Prozent zunimmt. Lesen Sie mehr...........

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