Das Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) hat zusammen mit dem Biotechnologieunternehmen Novonesis und dem Wasserversorger Kalundborg Forsynin aus Dänemark einen neuartigen Ansatz für die Abwasserbehandlung entwickelt, der Effizienz und Nachhaltigkeit verbessern soll. Im Forschungsprojekt Ultimate sei ein System entstanden, das eine gemeinsame Steuerung für zwei miteinander verbundene Kläranlagen ermögliche, berichtet das KWB. Ziel sei, eine energieeffiziente und umweltfreundliche Lösung zu schaffen.
Das in dem Projekt entwickelte Joint Control System (JCS) soll die Abwasserbehandlung durch die Koordination von industriellen und kommunalen Kläranlagen verbessern. JCS nutze Datenaustausch und prädiktive Modellierung, um die Belüftung zu optimieren, was zu einer Reduzierung der Stickstoffkonzentration um 50 Prozent, einem Rückgang des Energieverbrauchs um 15 Prozent und einer Steigerung der Energieeffizienz um 18 Prozent führe. Das Projekt zeige eindrucksvoll, welches Potenzial in kollaborativen, datengetriebenen Lösungen für eine nachhaltige Abwasserbehandlung stecke.
Bei der koordinierten Betriebsweise leitet die industrielle Anlage vorbehandeltes Abwasser aus der Biotech-Industrie in die kommunale Kläranlage, die zusätzlich auch kommunales Abwasser behandelt....




