Nur für wenige Chemikalien liegen Messwerte aus Gewässern vor

RPTU: Hauptproblem liegt heutzutage im Fehlen relevanter Messwerte

Mehrere hunderttausend Chemikalien werden mittlerweile als möglicherweise umweltschädlich betrachtet. Doch nur für einen sehr geringen Anteil dieser Chemikalien liegen Messwerte aus Gewässern vor. Das haben Wissenschaftler der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) nachgewiesen, wie die Universität mitteilte. In einem Artikel, der in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science erschienen ist, zeigten die Autoren zudem, dass sich für eine Reihe von Chemikalien Umweltrisiken nur eingeschränkt beurteilen lassen, da sie bereits in Konzentrationen wirkten, in denen sie mit den üblichen Methoden nicht nachgewiesen werden können.

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