Die Nutzung von Oberflächengewässern als ganzjährige Wärmequelle am Beispiel der regionalen Versorgungsstruktur in der Oberlausitz steht im Fokus des Forschungs- und Demonstrationsprojekt AQVA-HEAT III. Ziel ist es, auch kleinere Gewässer mithilfe des natürlichen Kältemittels Wasser für die kommunale Wärmeversorgung zu erschließen. Einen wichtigen Meilenstein markiert die erfolgreiche Werksabnahme der speziell entwickelten Wärmepumpe Anfang November in Aarhus, teilte die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien (IEG) mit. Die Systemintegration am Standort Zittau ist demnach für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen. Anschließend folgt ein einjähriger Probebetrieb, in dessen Rahmen das IEG das Monitoring und die Optimierung der Wärmepumpe sowie die Analyse der Gesamtsystemeffizienz übernimmt.
Durch die Direktverdampfung in einem Vakuum-Flüssigeis-Erzeuger (VFE) des je nach Jahreszeit bis zu 0° Celsius kalten Wassers kann die Anlage ganzjährig betrieben werden. Weitere Vorteile sind laut Fraunhofer IEG das natürliche, ungiftige, nicht brennbare und preiswerte Kältemittel Wasser, das durch seine hohe Energiedichte auch kleinere Gewässer erschließen kann als Wärmepumpenanlagen, die derzeit am Markt sind. Hier geht es weiter.......




