Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) sieht sich im kommenden Jahr großen Herausforderungen gegenüber und plant Investitionen in Höhe von 144 Mio. Euro. „Mit einem klaren Fokus auf Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Ressourcenschutz sichern wir Fortschritt und Wachstum in der Region und legen gleichzeitig den Grundstein für eine nachhaltige Zukunft“, schreibt der OOWV in einer Mitteilung.
Um den steigenden Wasserbedarf zu decken, suche der Wasserwirtschaftsverband nach geeigneten Standorten für zusätzliche Wasserwerke in seinem Verbandsgebiet. Besonderes Augenmerk werde dabei auf innovative Lösungen gelegt. In Nordenham und Brake entstehen derzeit beispielsweise Brauchwasserwerke, die gereinigtes Abwasser aus Kläranlagen aufbereiten und es an Industrieunternehmen weiterleiten. Mit Blick auf zukünftige Wasserstoffprojekte in der Region setze der OOWV auf seine langjährige Expertise. Sie ermögliche es, notwendige Wassermengen aus alternativen Quellen in höchster Qualität bereitzustellen.
Zum 1. Januar 2025 wird die Stadt Emden ein neues Mitglied im Verbandsgebiet, gab der Verband ebenfalls bekannt. Gemeinsam mit den Stadtwerken Emden habe der OOWV einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die Trinkwasserversorgung vor Ort langfristig sichern und Synergien bei der Erkundung und Nutzung des Grundwasserdargebots schaffen soll.
Nötige Preisanpassungen bei Trinkwasser und Abwasser
Zum 1. Januar 2025 muss der Wasserwirtschaftsverband, mit Blick auf die nötigen Modernisierungen und Erneuerungen von Netzen und Anlagen, die sich durch die veränderten klimatischen Bedingungen ergeben, seine Preise anpassen. Hier geht es weiter...........




