Der französische Umweltkonzern Veolia will in seiner PET-Recyclinganlage im Schweizer Frauenfeld eine neue Technologie zur Erkennung von Mikroplastik erproben. Die Technologie basiert auf dem Einsatz von Fluoreszenz-Mikroskopie und ermöglicht eine selektive Anfärbung und Messung von Mikroplastik in Wasser- und Abwasserproben. Nach Einschätzung von Veolia kann sie wesentlich dazu beitragen, die Mikroplastikbelastung in Gewässern genauer zu erfassen und zu bewerten. Zudem sei die neue Methode im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren kostengünstiger, einfacher und schneller. „Unser Ziel ist es, durch unsere Recyclingprozesse nicht nur zur Kreislaufführung von PET beizutragen, sondern auch unsere eigene Umweltbilanz kontinuierlich zu verbessern“, erklärt Jan Ostendarp, zuständiger Projektleiter der Veolia PET Germany GmbH.
Im Rahmen der geplanten Implementierung sollen die Abwasserbestandteile in der Anlage überwacht werden, um Mikroplastik und andere Abwasserfrachten zu reduzieren. Veolia konzentriere sich gerade im PET-Recycling auf die Reduzierung der Abwasserfracht, heißt es weiter. Die Schwerpunkte lägen dabei neben der Reduzierung von Mikroplastik auch auf der Reduzierung des chemischen Sauerstoffbedarfs (CSB) und des Antimongehalts im Abwasser sowie der Wiederverwendung von gereinigtem Prozesswasser.
Durch die Implementierung von Wasserkreisläufen in industriellen Prozessen könne das Unternehmen seinen Frischwasserverbrauch erheblich reduzieren und gleichzeitig die Abwasseraufbereitung optimieren. Hier geht es weiter.........



