EasyMining und Gelsenwasser, Partner im Gemeinschaftsunternehmen Phosphorgewinnung Schkopau GmbH (PGS), haben grünes Licht für den Bau ihrer ersten Phosphorrückgewinnungsanlage nach dem Ash2Phos-Verfahren bekommen. Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt habe die Anlage genehmigt, teilten EasyMining und Gelsenwasser gemeinsam mit. Bereits auf der diesjährigen IFAT hatten beide Unternehmen ihre positive Investitionsentscheidung für die Anlage im Chemiepark Schkopau in Sachsen-Anhalt bekannt gegeben. Sie soll Anfang 2027 in Betrieb gehen und dann jährlich 30.000 Tonnen Klärschlammasche verarbeiten. Der Invest liegt im oberen zweistelligen Millionenbereich.
Christian Kabbe, Geschäftsführer bei PGS und EasyMining Germany, bezeichnete die Genehmigung für die erste Ash2Phos-Anlage als „große Chance, eine Kreislauflösung für den lebenswichtigen Nährstoff Phosphor zu etablieren“. „Nun haben wir die Möglichkeit, mit der Aufbereitung von Abfällen aus der kommunalen Abwasserbehandlung zu beginnen und den Gewässer- und Bodenschutz in Deutschland zu stärken“, sagte Martin Braunersreuther, Geschäftsführer bei PGS. Die P-Rückgewinnung sei der Schlüssel, um die Siedlungswasserwirtschaft abfallfrei zu machen und diese Wertstoffe wieder in den Wirtschaftskreislauf zu integrieren.




