Projekt erörtert Abstimmung von Klärwerks-Energiemanagement auf Elektrolyse

Brauchwasser als Schnittstelle zur biologischen Methanisierung und Ozonierung

Die Elektrolyse mit Nutzung von Brauchwasser als Schnittstelle zur biologischen Methanisierung und Ozonierung steht im Mittelpunkt eines vom Bundeswirtschaftsministerium über den Projektträger Jülich geförderten Verbundvorhabens, das im Zeitraum Mai 2024 bis April 2030 durchgeführt wird. Nach Angaben des Internetportals EnArgus, das über laufende und abgeschlossene Vorhaben rund um das Thema Energieforschung informiert, soll im Rahmen von „E-MetO“ eine Elektrolyseuranlage in Containerbauweise auf dem Klärwerk Berlin-Schönerlinde der Berliner Wasserbetriebe errichtet werden.

Der dafür benötige Strom werde vollständig durch das Klärwerk zur Verfügung gestellt, dort seien bereits drei 2 MW Windenergieanlagen vorhanden, die bilanztechnisch mehr Strom produzieren als das Klärwerk verbrauchen kann. Daher soll die vorgesehene Anlage in das gesamte Energiemanagementsystem des Klärwerks eingebunden werden.

Der durch eine Elektrolyseanlage hergestellte Wasserstoff werde gespeichert und in einem separaten Fermenter einer biologischen Methanisierung zugeführt. Neben Trinkwasser soll gereinigtes Abwasser bei der Elektrolyse zum Einsatz kommen. Der im Rahmen der Elektrolyse hergestellte Sauerstoff soll gespeichert, in eine bereits vorhandene Pilot-Ozonungsanlage geführt und dort in Ozon umgewandelt werden, das der Spurenstoffelimination im Abwasser dient. Derzeit werde die Anlage mit Sauerstoffflaschen betrieben.

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