Projekt HyKaPro hat neuartige Technologie zur Reinigung industrieller Abwässer im Fokus

Oxidationsverfahren soll in technischen Maßstab überführt werden

Ein innovatives Oxidationsverfahren zur Wasserbehandlung, das Mikroschadstoffe effektiv abbauen kann, steht im Fokus eines neuen Forschungsprojektes am Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR). Die Forschenden wollen im Rahmen des Projektes HyKaPro den Nachweis erbringen, dass sich eine von ihnen entwickelte innovative Methode zur Aufbereitung industrieller Abwässer in den technischen Maßstab überführen lässt. Im Mittelpunkt steht dabei die so genannte die hydrodynamische Kavitation, berichtet die HZDR.

Die in Deutschland sich in Betrieb befindenden rund 10.000 kommunalen und rund 3.000 Industrie-Kläranlagen stoßen nach Angaben des Helmholtz-Zentrums häufig an Grenzen, wenn es um die Entfernung von chemisch stabilen Verbindungen geht. Dazu zählen auch Substanzen, die nicht zu den bisher im Abwasser-Monitoring priorisierten Schadstoffen gehören. Diese neuartigen Schadstoffe, deren weite Verbreitung in der aquatischen Umwelt erst durch moderne Analysetechniken sichtbar wurde, entpuppen sich in zunehmendem Maße als Problem. Als prominente Beispiele dieser äußerst vielfältigen menschengemachten Chemikalien gelten bromierte Flammschutzmittel, Kraftstoffzusätze, Umwelthormone oder die aus der Herstellung von Antihaftbeschichtungen bekannten Perfluortenside.

Erfahren Sie mehr über das neuartige Verfahren........

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