Projekt MUDCAP soll Vorsorge gegen Schlammfluten verbessern

Die Universität Trier beteiligt sich am neuen EU-geförderten Interreg-Projekt MUDCAP (MUDdy flood mitigation through transnational action-oriented CAPacity building), das Strategien zur Vorhersage, Prävention und Minderung von Schlammfluten entwickeln soll. Das Vorhaben läuft bis 2029 und wird im Rahmen des Programms Interreg North-West Europe mit rund 3,6 Mio. Euro gefördert, teilte die Universität mit.

Das Vorhaben läuft bis 2029 und wird im Rahmen des Programms Interreg North-West Europe mit rund 3,6 Mio. Euro gefördert. Insgesamt umfasst das Projekt ein Budget von knapp sechs Mio. Euro. Partner aus Deutschland, Belgien und Frankreich arbeiten dabei mit Behörden, Regionalverwaltungen und wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen.

Ziel des Projekts ist es, die Vorhersage von Schlammfluten mithilfe gemeinsamer Datensammlungen und digitaler Werkzeuge zu verbessern, den Wissenstransfer zwischen den Regionen zu stärken sowie die Zusammenarbeit lokaler Akteure auszubauen. Zudem sollen eine transnationale Datenbank, digitale Planungsinstrumente und Handlungsempfehlungen für Behörden entstehen.

In vier Standorten werden die unterschiedlichen Vorgehensweisen und Möglichkeiten an repräsentativen Nebenflüssen getestet, den Flussbecken von Herk und Dyle in Belgien, der Canche-Authie in Frankreich und dem Einzugsgebiet der Ruwer im Kreis Trier-Saarburg. Dort sollen Datenlücken geschlossen, Risikobewusstsein gestärkt und Maßnahmen gemeinsam mit lokalen Akteuren erprobt werden. Hintergrund ist die zunehmende Häufigkeit pluvialer Schlammfluten infolge von Starkregen.

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