Das Forschungsprojekt „SmaCuMed“ der Hochschule Karlsruhe (HKA) hat im Prima2Business Pitching-Wettbewerb 2025 eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro für die Markteinführung gewonnen. Mit dem Preisgeld soll das Projekt auf seinem Weg in die praktische Anwendung weiter vorangetrieben werden, teilte die Hochschule mit. SmaCuMed stehe für „Smart Irrigation Cube for Sustainable Agriculture in the Mediterranean Region“.
Unter der Leitung von Prof. Jan Hoinkis aus der Forschungsgruppe Wassertechnologie des Instituts für Kälte-, Klima- und Umwelttechnik der HKA wird den Angaben zufolge ein intelligentes Entsalzungssystem entwickelt. Dieses ist speziell auf die Bedürfnisse ländlicher Regionen im Mittelmeerraum zugeschnitten. Durch die Verbindung von erneuerbarer Energie, IoT-Technologie und kosteneffizienter Wasseraufbereitung soll eine nachhaltige Lösung für die zunehmende Wasserknappheit geschaffen werden. Ziel sei es, erschwingliche und skalierbare Entsalzungsanlagen bereitzustellen, die die lokale Wasserautonomie stärken und Umweltbelastungen verringern.
Der Wettbewerb Prima (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area) ist eine europäisch-mediterrane Forschungs- und Innovationsinitiative zur nachhaltigen Entwicklung von Agrar-, Wasser- und Ernährungssystemen, teilte die HKA weiter mit. Zwölf Projekte hätten an dem Wettbewerb teilgenommen, die zuvor aus 40 Prima-Projekten ausgewählt worden seien. Bewertet wurden die Teams nach den Kriterien Innovation, Marktpotenzial und Kommerzialisierungsreife. Beide Siegerprojekte erhielten eine Go-to-Market-Förderung im Wert von jeweils 10.000 Euro, hieß es.




