Pumpen- und Armaturenhersteller KSB sieht sich weiter auf Wachstumskurs

Segment Pumpen mit Umsatz von 1,134 Mrd. Euro nahezu stabil

Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 seine positive Geschäftsentwicklung nach eigenen Angaben fortgesetzt. Das Unternehmen hat die finanziellen Kennzahlen für Auftragseingang, Umsatz sowie Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert, wie KSB mitteilte. Im Zeitraum Januar bis September 2024 habe KSB den Auftragseingang um 2,4 Prozent auf 2.384 Mrd. Euro gegenüber 2,329 Mrd. Euro im Vorjahr ausgebaut.

Den mit 5,8 Prozent größten Anstieg auf 805 Mio. Euro (Vorjahr: 761 Mio. Euro) erzielte den Angaben zufolge das Segment KSB SupremeServ mit starkem Ersatzteilgeschäft insbesondere in den Marktbereichen Energie und Bergbau. Das Segment Armaturen erhöhte den Auftragseingang um 1,8 Prozent auf 320 Mio. Euro (Vorjahr: 314 Mio. Euro). Wesentlicher Treiber hierfür waren Aufträge im Petrochemie-/Chemiegeschäft. Das Segment Pumpen zeigte bei einem Plus von 0,4 Prozent auf 1,259 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,254 Mrd. Euro) unterschiedliche Entwicklungen: Während der Marktbereich Energie insbesondere aufgrund von Großaufträgen ein Wachstum von rund 24 Mio. Euro gegenüber Vorjahr erzielte, ging der Auftragseingang im Marktbereich Bergbau bedingt durch Großaufträge im Vorjahr um rund 21 Mio. Euro zurück. Die Standardmärkte lagen mit einem Auftragseingang von rund 1,005 Mrd. Euro leicht über Vorjahresniveau (1,003 Mrd. Euro).

Umsatzsteigerung um 2,7 Prozent

Die Umsatzerlöse hat KSB den Angaben zufolge in den ersten neun Monaten um 2,7 Prozent auf 2,171 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,114 Mrd. Euro) gesteigert. Das stärkste Wachstum erzielte mit 8,2 Prozent auf 296 Mio. Euro (Vorjahr: 273 Mio. Euro) das Segment Armaturen. Das Segment KSB SupremeServ baute vor allem sein Ersatzteilgeschäft in den Marktbereichen Energie und Bergbau aus; es erzielte ein Wachstum um 5,5 Prozent auf 742 Mio. Euro (Vorjahr: 703 Mio. Euro). Das Segment Pumpen blieb mit einem Umsatz in Höhe von 1,134 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,138 Mrd. Euro) nahezu stabil zum Vorjahr. Während der Marktbereich Energie ein Wachstum von 9,1 Prozent erzielte, schlossen der Marktbereich Bergbau und die Standardmärkte geringfügig unter Vorjahr ab.

Das EBIT hat KSB in den ersten neun Monaten – trotz der 7,5 Mio. Euro Einführungskosten für die Unternehmens-Softwarelösung SAP S/4HANA – um 4,4 Prozent auf 188,8 Mio. Euro (Vorjahr 180,9 Mio. Euro) gesteigert, heißt es weiter. Dies entspricht einer EBIT-Rendite von 8,7 Prozent. Dazu beigetragen hat insbesondere das Segment KSB SupremeServ, welches das EBIT um 4,6 Prozent auf 150,4 Mio. Euro (Vorjahr 143,8 Mio. Euro) ausbaute. Das Segment Armaturen erzielte in den ersten neun Monaten ein EBIT von 1,9 Mio. Euro. Dies bedeute operativ eine Verbesserung um elf Mio. Euro, da das Vorjahres-EBIT von 0,1 Mio. Euro durch eine einmalige Versicherungserstattung in Höhe von 9,2 Mio. Euro beeinflusst worden war. Das Segment Pumpen blieb mit einem EBIT von 36,5 Mio. Euro auf Vorjahresniveau.

KSB geht davon aus, dass Auftragseingang, Umsatz und EBIT in der oberen Hälfte der zu Jahresbeginn veröffentlichten Prognose für das Geschäftsjahr 2024 liegen werden. Der Konzern mit Zentrale in Frankenthal hat nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2023 mit rund 16.000 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 2,8 Mrd. Euro erzielt.        

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