Pumpspeicherwerk Niederwartha bleibt technisch stillgelegt

SachsenEnergie: „Sanierung und Weiternutzung wäre wirtschaftlich unverantwortlich“

Das Pumpspeicherwerk (PSW) Niederwartha hat keine Zukunft in Dresdens Energieinfrastruktur. Das habe die Expertenanhörung zur künftigen Nutzung des PSW nochmals deutlich gemacht, wie der Versorger SachsenEnergie Mitte April mitteilte. Den Experten zufolge wäre eine Wiederaufnahme des Betriebs als Stromspeicher wirtschaftlich unverantwortlich und in einem hohen Maß ineffizient.

In den vergangenen Jahren hatte SachsenEnergie alle in Frage kommenden Optionen für die betriebliche Nachnutzung des Speichers von Vattenfall bereits intensiv geprüft, heißt es weiter. Dazu gehörten eine mögliche Sanierung der Anlagentechnik und der Bauwerke sowie die Prüfung der beiden Optionen Instandsetzung oder Neubau. Unter Beachtung des Denkmalschutzes müssten den Angaben zufolge über 245 Millionen Euro aufgebracht werden für einen vergleichsweise ineffizienten Speicher mit geringem Wirkungsgrad. Ebenso bestätigten die Fachexperten aus Wissenschaft und Wirtschaft, dass moderne Batteriespeicher technisch grundsätzlich für die Speicherung des Stroms aus erneuerbaren Quellen besser geeignet sind.

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