Die Nutzung von Grauwasser für die Fassadenbegrünung steht im Fokus eines neuen Forschungsprojektes unter der Leitung der der Bauhaus-Universität Weimar. Um die langfristigen Effekte wissenschaftlich zu erproben, erhält das Verbundprojekt „Reallabor GrayToGreen“ bis 2027 rund 770.000 Euro Fördermittel von der Thüringer Aufbaubank, teilte die Universität mit.
„Fassadenbegrünungen wirken sich positiv auf das urbane Mikroklima aus. Sie ergänzen die thermische Gebäudehülle und können darüber hinaus dem Regenwasserrückhalt und sogar der Wasseraufbereitung dienen. Außerdem bieten sie neue Lebensräume für Pflanzen wie auch Insekten“, erklärt Maria Hartmann von der Bauhaus-Universität. Um die Pflanzen zu bewässern, verfolgen die Forscher*innen aus Weimar einen innovativen Ansatz. Dabei wird gering verschmutztes Abwasser, das beispielsweise beim Duschen, Baden, Hände- oder Wäschewaschen entsteht, durch ein integriertes Reinigungssubstrat aufbereitet und zur Bewässerung wieder nutzbar gemacht. Zusätzlich erzeugen vorgehängte, bewegliche Photovoltaik-Elemente Energie und schützen die dahinter wachsenden Pflanzen vor Hitze, Starkregen oder Wind. Hier gibt es weitere Informationen.........




