Regierungspräsidium Freiburg genehmigt Klärschlamm-Monoverbrennung in Forchheim

Neue Anlage soll Klärschlamm von 27 Kläranlagen in Baden verarbeiten

Das Regierungspräsidium Freiburg hat Mitte August dem Klärschlammverwertung Zweckverband (KZV) Südbaden die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Bau und Betrieb der geplanten Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage in Forchheim im Landkreis Emmendingen erteilt. Regierungspräsident Carsten Gabbert habe im Klärwerk Forchheim den Genehmigungsbescheid unterzeichnet und an den Verbandsvorsitzenden Martin Haag übergeben, teilte die Behörde Mitte September mit.

Dem Genehmigungsbescheid sei ein umfangreiches Prüfverfahren vorausgegangen, an dem Fachbehörden, weitere Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit beteiligt gewesen seien. Die Umweltverträglichkeit der Anlage sei intensiv untersucht worden. Die erteilte Genehmigung enthalte zahlreiche Nebenbestimmungen zum Schutz von Mensch und Umwelt.

Wie berichtet, soll die Anlage auf dem Gelände des Klärwerks in Forchheim entstehen. Nach ihrer Inbetriebnahme Ende 2028 soll sie den Klärschlamm von 27 Kläranlagen entlang der Rheinschiene von Lörrach bis Rastatt behandeln. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 100 Mio. Euro.

Mehr über die genehmigte Anlage lesen Sie hier...

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