Das kürzlich gestartete Forschungsprojekt reSYNERGY untersucht die Nutzung von kommunalem Abwasser als alternative Wasserressource für die Produktion von grünem Wasserstoff. Hintergrund ist der steigende Wasserbedarf der Wasserstoffwirtschaft, der laut einer Mitteilung des Projektkoordinators, des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE), in einigen Regionen Deutschlands bestehende Nutzungskonflikte um Wasser weiter verschärft. Besonders im Nordwesten Niedersachsens, wo die Wasserstoffwirtschaft stark wächst, geraten die Grundwasserressourcen zunehmend unter Druck.
Vor diesem Hintergrund verfolgt reSYNERGY das Ziel, Wasser- und Energiesysteme künftig stärker miteinander zu verknüpfen und dadurch eine ressourcenschonende sowie resiliente Versorgung zu ermöglichen. Statt hochreines Wasser ausschließlich aus konventionellen Wasserressourcen bereitzustellen, soll geprüft werden, ob aufbereitetes kommunales Abwasser als nachhaltige Alternative für die Elektrolyse eingesetzt werden kann.
Ziel ist es, bestehende Wasser- und Energieinfrastrukturen intelligenter miteinander zu koppeln und so die Versorgungssicherheit bis 2035 zu stärken. Gleichzeitig sollen Wasserressourcen geschont und Nutzungskonflikte entschärft werden. Lesen Sie mehr..........




