Schweizer ARA mit MV-Stufe erfüllen laut Studie vorgeschriebenen Reinigungseffekt zuverlässig

Kennzahlen von insgesamt 13 Anlagen im Fokus

Die durchschnittlichen jährlichen Eliminationsleistungen der Kläranlagen mit vierter Reinigungsstufe (Mikroverunreinigungsstufe) in der Schweiz liegen zwischen 75 Prozent und 90 Prozent, wobei das Reinigungsziel von 80 Prozent überwiegend erreicht wird. Das berichtet die VSA-Plattform Verfahrenstechnik Mikroverunreinigungen, die in der nach ihren Angaben bislang umfangreichsten Studie dieser Art die Kennzahlen von insgesamt 13 Anlagen mit MV-Stufen systematisch ausgewertet hat. Im Fokus standen Kosten, Energie- und Betriebsmittelbedarf, CO2-Äquivalente und die Reinigungsleistung. Es ergibt sich dadurch laut der VSA-Plattform nicht nur ein guter Überblick über den bereits erfolgten Ausbau der Abwasserreinigungsanlagen (ARA), sondern auch eine wertvolle Entscheidungshilfe für die Verfahrenswahl bei zukünftigen Projekten.

In der Regel erfüllen die untersuchten MV-Stufen demnach den gesetzlich vorgeschriebenen Reinigungseffekt zuverlässig, einzelne Betriebsjahre bzw. einzelne Anlagen unterschritten das Reinigungsziel. Auch sei das erste Betriebsjahr nicht systematisch besser oder schlechter als die darauffolgenden Betriebsjahre. Zudem gebe es nur bedingt Optimierungspotential betreffend der Annäherung an das Reinigungsziel, da Unsicherheiten und Schwankungen zu berücksichtigen seien.

Seit 2016 sind in der Schweiz die ersten Anlagen zur Elimination von organischen Spurenstoffen auf ARA in Betrieb. Im Rahmen der Studie wurden sechs Ozon-, fünf Pulveraktivkohle (PAK)- und zwei granulierte Aktivkohle (GAK)-Anlagen untersucht. Hier gibt es weitere Infos zu den Ergebnissen der Studie........

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