Eine neue Methode, um giftige Arsen-Varianten in Gewässern und im Boden schnell und präzise nachzuweisen, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Paderborn als Teil eines internationalen Teams entwickelt. Die Studie, die im Fachmagazin „Nanoscale“ der Royal Society of Chemistry veröffentlicht wurde, zeigt, wie einfache Technologien teure Laborverfahren ersetzen und eine schnelle Vor-Ort-Analyse ermöglichen können, teilte die Universität mit.
Neben der Menge von Arsen, einem gefährlichen Schwermetall, das in Böden und Gewässern vorkommen kann, hängt die Giftigkeit stark davon ab, in welcher chemischen Form das Arsen vorliegt, erläutert die Universität Paderborn. Forschende müssten daher genau unterscheiden, ob es sich um Arsen(III) oder Arsen(V) handelt. „Diese beiden Formen verhalten sich in der Umwelt völlig unterschiedlich und haben auch unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Bisher waren Messungen auf diesem hohen Niveau aber sehr teuer und kompliziert“, erklärt Prof. Thomas Zentgraf vom Department Physik der Universität Paderborn.
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