Stadtentwässerung Dresden und AZV Wilde Sau verlängern Kooperation

Die Stadtentwässerung Dresden (SEDD) und der Abwasserzweckverband (AZV) Wilde Sau arbeiten weiter zusammen. Wie die SEDD mitteilte, hat sie zwei europaweite Ausschreibungen des AZV Wilde Sau gewonnen. Diese beinhalteten zum einen die technische Betriebsführung und Geschäftsbesorgung der abwassertechnischen Netzanlagen und zum anderen den Betrieb der Abwasserüberleitungsanlagen zum Klärwerk Dresden-Kaditz. Entsprechende Verträge haben der AZV-Verbandsvorsitzende Andreas Clausnitzer und die SEDD-Geschäftsführer Gunda Röstel und Ralf Strothteicher im Rathaus Wilsdruff unterzeichnet. Die Aufträge haben eine Laufzeit bis 30. Juni 2025 mit einer Verlängerungsoption bis 2028.

Clausnitzer freute sich über die Fortsetzung der Kooperation. Gemeinsam mit dem Betriebsführer SEDD habe der AZV Wilde Sau die Abwasserableitung im Verbandsgebiet nachhaltig und effizient gestalten können, sagte er. Zudem profitierten alle Einwohner im Verbandsgebiet von einem deutlich besseren Service. Strothteicher erklärte als Technischer Geschäftsführer der SEDD, dass neben den ökonomischen Vorteilen für beide Vertragspartner die Abwasserüberleitung nach Dresden für die Umwelt die beste Lösung sei. „Der namensgebende Fluss Wilde Sau wird entlastet, und mit einer Abwasserreinigung in der Großkläranlage Kaditz können wir den steigenden Anforderungen an den Gewässerschutz besser entsprechen.“

Die SEDD ist nach eigenen Angaben seit dem 1. Januar 2015 Betriebsführer für den AZV Wilde Sau. Die Kooperation umfasse den kompletten Betriebsdienst für die abwassertechnischen Netzanlagen und Pumpwerke im Gemeindegebiet Wilsdruff und in einem Teileinzugsgebiet von Pohrsdorf/Fördergersdorf (Stadt Tharandt). Darüber hinaus sei die SEDD auch mit der Abfuhr und Überwachung von ca. 730 privaten Kleinkläranlagen und abflusslosen Gruben beauftragt. Der Kundenservice in der Geschäftsstelle des AZV in Wilsdruff, die Geschäftsbesorgung und ausgewählte Teilaufgaben im kaufmännischen Bereich lägen ebenfalls in der Verantwortung der SEDD....

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