Die Stadtentwässerung Fürth (StEF) mussten die Gebühren für den Zeitraum 2025 bis 2028 neu kalkulieren und berechnen. Die aktuelle Anpassung der Gebühr für die Einleitung von Schmutzwasser in die öffentliche Entwässerungsanlage ist laut einer Mitteilung die erste Gebührenerhöhung nach 19 Jahren. Die Einleitungsgebühren für das Niederschlagswasser, die ab dem 1. Januar 2006 mit 0,66 Euro festgesetzt werden mussten, wurden 2017 erst auf 0,59 und 2021 auf 0,47 Euro gesenkt. Im selben Zeitraum sind die Betriebskosten der StEF der allgemeinen Preisentwicklung folgend kontinuierlich gestiegen. Im Vergleich zu 2006 erhöhen sich die Gebühren so innerhalb von 19 Jahren um 30 Prozent.
Bei der Betrachtung der Einnahmen- und Ausgabenberechnung ergaben sich weitere wesentliche Kostenunterdeckungen, insbesondere aufgrund der deutlich gestiegenen kalkulatorischen Abschreibungen, wie im Falle des Neubaus der mechanischen Reinigung über 28 Mio. Euro, die sowohl im ablaufenden, als auch im neuen Kalkulationszeitraum angesetzt werden müsse und den jährlichen Investitionen ins Kanalnetz im siebenstelligen Bereich und sowie aufgrund der Auflösung der Gebührenunterdeckung inklusive der Verzinsung (9,65 Mio. Euro, was beim Schmutzwasser 0,36 Euro pro m³ entspreche).Durch diese Kostenunterdeckungen war die StEF den Angaben zufolge gezwungen, zum 1. Januar 2025 die Gebühren zu erhöhen. Erfahren Sie mehr........




