Obwohl die Experten der Trinkwasserversorgung bei den Stadtwerken Pforzheim (SWP) die Trockenheit der vergangenen Monate spüren, stellt sich die Situation in ihrem Versorgungsgebiet glücklicherweise als entspannt dar. „Einmal mehr zeigt sich, dass unsere wasserwirtschaftliche Strategie, die wir bereits seit vielen Jahren verfolgen, erfolgreich ist“, sagt Wolfgang Rößler, Bereichsleiter Netze und Erzeugung bei den SWP.
Frühzeitig hatten die SWP die Wasserversorgung in Pforzheim auf mehrere Säulen verteilt, heißt es in einer Mitteilung. Neben Quellen im Grösseltal und den Brunnen in den Enzauen sowie im Nagoldtal beziehen die SWP zusätzlich Bodenseewasser. Die hochmoderne Ultrafiltrationsanlage im SWP-eigenen Wasserwerk Friedrichsberg garantiere beste Trinkwasserqualität. Diese Kombination aus unterschiedlichen Bezugsquellen und einer optimalen Aufbereitung des Trinkwassers mache die Wasserversorgung in Pforzheim zuverlässig und krisensicher. Dennoch arbeiten die Wasserexperten der SWP bereits heute an weiteren Verbesserungen, hieß es.
„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Anteil unseres Eigenwassers, also das Trinkwasser aus unseren Quellen im Grösseltal und den Brunnen in den Enzauen sowie im Nagoldtal, in den kommenden fünf Jahren auf 70 Prozent auszubauen“, erläutert Ulrich Waibel, der bei den SWP für die Wasserstrategie zuständig ist. Aktuell liege der Eigenwasser-Anteil bei 54 Prozent.




