StEB Köln und Dniprovodokanal schließen Betreiberpartnerschaft

Die Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) Köln haben eine Betreiberpartnerschaft mit dem ukrainischen Wasserversorger Dniprovodokanal aus der Millionenstadt Dnipro geschlossen. Die Kooperation hat zum Ziel, den fachlichen Austausch zu intensivieren, die jeweilige Abwasserinfrastruktur kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Resilienz der Versorgungssysteme - insbesondere in der vom Konflikt betroffenen Stadt Dnipro - zu steigern, teilten die StEB mit.

Bereits seit 2019 engagieren sich die Stadtentwässerungsbetriebe in der deutsch-ukrainischen Betreiberpartnerschaft mit dem Wasser- und Abwasserunternehmen Lvivvodokanalin Lviv. Zum Start der Betreiberpartnerschaft versenden die StEB Köln in Kürze und mit Unterstützung des deutsch-ukrainischen Vereins Blau-Gelbes Kreuz eine Kleiderspende aus nicht mehr benötigter, neuwertiger Arbeitskleidung. Der Fokus der Partnerschaft soll künftig vor allem auf dem Austausch von Know-how liegen.

Die Partnerschaft ist zunächst bis April2028 angelegt und wird vollständig durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) finanziert. Sie ist eingebettet in die seit 2024 bestehende Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Köln und Dnipro.

- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -