Studie fordert Paradigmenwechsel im Wassermanagement der Unteren Spree

Weg von schneller Entwässerung, hin zur aktiven Speicherung und Rückhaltung

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„Im regionalen Wassermanagement der Unteren Spree zwischen Spreewald und Berlin ist ein grundlegender Wandel notwendig – weg von der schnellen Entwässerung, hin zur aktiven Speicherung und Rückhaltung von Wasser.“ Dieses Fazit zieht Prof. Irina Engelhardt, die Leiterin des Fachgebiets Hydrogeologie an der TU Berlin und Koordinatorin des Projekts „SpreeWasser:N. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung von 2022 bis 2025 mit rund 2,8 Millionen Euro geförderte Verbundprojekt untersuchte das rund 3.500 Quadratkilometer große Einzugsgebiet der Unteren Spree zwischen Spreewald und Berlin.

Engelhardt betont, dass die Region inzwischen nicht mehr nur unter einzelnen Dürrejahren leidet, sondern unter einem strukturellen Wasserdefizit, was sowohl die fallenden Grundwasserspiegel als auch die Ergebnisse des im Projekt kalibrierten Grundwassermodells zeigen.

Nach Angaben der TU wird die angespannte Wassersituation an der Talsperre Spremberg besonders deutlich, dem wichtigsten Wasserspeicher der Spree für die Hauptstadtregion. In den vergangenen Sommern war dort zeitweise nicht mehr genug Wasser vorhanden, um den gewünschten Wasserstand zu erreichen. Seit 2018 gibt die Talsperre fast durchgehend weniger als acht m³ Wasser pro Sekunde in die Spree ab. Früher waren es teilweise bis zu 20 m³/s. So stehe der Spree heute deutlich weniger Wasser zur Verfügung als in früheren Jahren. Verstärkt werde die angespannte Wassersituation der Spree durch den Braunkohleausstieg in der Lausitz. Lesen Sie weiter..........

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