Die Ergebnisse des Forschungsprojektes IWAES (Integrative Betrachtung einer nachhaltigen Wärmebewirtschaftung von Stadtquartieren im Stadtentwicklungsprozess), in dem es um Abwassersysteme als Energiequelle ging, sind laut der Hochschule Biberach (HBC) vielversprechend. Das Projekt habe vergangenen Jahren innovative Wege aufgezeigt, um die im Abwasser schlummernde thermische Energie zu nutzen und gleichzeitig ein Wärme- und Kältenetz (Kaltes Nahwärmenetz / Anergienetz) aufzubauen, berichtet die Hochschule Biberach (HBC) anlässlich der Abschlussveranstaltung zu IWAES.
Die HBC ist mit dem Institut für Gebäude- und Energiesysteme (IGE) an dem Projekt beteiligt. Die Biberacher Forschungsgruppe widmete sich im Rahmen des inter- und transdisziplinären Verbundvorhabens schwerpunktmäßig der Gebäudeenergetik und -technik. Dabei lag der Fokus auf der zeitlich hoch aufgelösten Bestimmung von Wärme- und Kältelasten im städtischen Kontext sowie auf der technischen Konzeption und Integration des innovativen Wärme- und Kältenetzes. Zusätzlich unterstützte das HBC-Team die Entwicklung von dimensionierenden Modellen.
Ein besonderer Fokus lag den Angeben zufolge zudem auf so genannten thermisch aktivierten Abwasserkanälen, speziellen Rohren, die ermöglichen, gleichzeitig Wärme und Kälte aus dem Abwasser und dem umliegenden Erdreich zu gewinnen und zu verteilen. Durch Simulationen konnte nachgewiesen werden, dass mit dieser Technologie in vielen Quartieren bis zu 15 Prozent des Wärmebedarfs gedeckt werden können. Lesen Sie weiter..............




