Für Rastatt werden bereits heute alle Anforderungen der Trinkwasserverordnung – einschließlich der ab 2026 geltenden PFAS-Grenzwerte – vollständig eingehalten. Darauf verweisen die Stadtwerke Rastatt in einer Mitteilung hin, in der sie eine positive Bilanz für 2025 ziehen. Die Versorgung der Rastatter Bürgerinnen und Bürger war demnach durchgehend zuverlässig, und die Trinkwasserqualität entsprach den gesetzlichen Vorgaben. Jährlich fördern die Stadtwerke rund 2,8 Mio. m³ Wasser, an Spitzentagen mehr als zehn Mio. Liter. Für die Qualität des Trinkwasser sorgen trotz der PFAS-Belastungen im Grundwasser verschiedene Vorsorgemaßnahmen der Stadtwerke, die bereits vor mehr als einem Jahrzehnt eingeleitet wurden.
Beide Wasserwerke, Rauental und Ottersdorf, sind mit hochwirksamen Aktivkohlefiltern ausgestattet, die PFAS zuverlässig entfernen. Das Wasserwerk Ottersdorf wurde zudem umfassend modernisiert und 2025 um drei neue Tiefbrunnen erweitert, die außerhalb der PFAS-belasteten Grundwasserbereiche liegen und zusätzliche Förderkapazitäten für einwandfreies Wasser sichern.
Im Wasserwerk Rauental erproben die Stadtwerke derzeit gemeinsam mit dem TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser ein innovatives Ionentauscher-Verfahren, für das eine deutschlandweite Zulassung mit Begleitung durch das Umweltbundesamt (UBA) angestrebt wird. Hier geht es weiter.........




