Das Institut für Wasserforschung (IWW) zeigt in einer neuen Studie, dass städtische Räume die Qualität von Grundwasser als Trinkwasserressource erheblich beeinflussen. Über einen Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren wurde das Grundwasser an 73 Messstellen im Stadtgebiet von Hannover untersucht. Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass das Grundwasser unter Städten stärker geschützt werden muss, betont das IWW in einer Mitteilung. Bestehende Regelwerke, etwa die Wasserrahmenrichtlinie, sollten den Einfluss von Siedlungsräumen auf die Wasserressourcen ausdrücklich und konsequenter berücksichtigen.
Die Bewertung der Grundwasserqualität im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) konzentriert sich laut der Studie im Wesentlichen auf diffuse Verschmutzungen aus der Landwirtschaft (d. h. hauptsächlich Nitrat und Pestizide). Insgesamt wurden 115 verschiedene Stoffe (z. B. Pestizide, Neonikotinoide, PFAS, Flammschutzmittel, Sprengstoffe, Arzneimittel, Kohlenwasserstoffe, Lösungsmittel sowie Körperpflegeprodukte) analysiert.
Wie es heißt, gibt es keine einzige Messstelle, in der keine Stoffe nachgewiesen werden können. Im Durchschnitt wurden 14 (zwischen vier und 25) Stoffe pro Messstelle nachgewiesen. Lesen Sie weiter........




