TU Braunschweig untersucht im Projekt AngryWaters extreme Strömungsereignisse

Erfassung der Wechselwirkungen zwischen Wasser und einstürzenden Gebäuden

Prof. Nils Goseberg von der TU Braunschweig will im Projekt AngryWaters den komplexen Prozess des Einsturzes von Gebäuden bei Extremereignissen genauer untersuchen. Ziel ist die Entwicklung eines Simulationswerkzeugs, um besser vorhersagen zu können, wie weit das Wasser bei existierender Bebauung ins Landesinnere vordringt. Dafür erhält der Wissenschaftler nun den Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC), der sein Projekt über fünf Jahre mit rund zwei Mio. Euro fördert, teilte die TU mit.

Der Wissenschaftler vom Leichtweiß-Institut für Wasserbau(LWI) nimmt die extremen Strömungsereignisse in den Blick. Dazu zählen Tsunamis, die Küstenstädte überfluten und zerstören, wie 2011 nach dem Erdbeben vor der Küste von Japan, auch aber auch Dammbrüche von Talsperren, die aufgrund ihrer langen Standdauer nicht mehr sicher sind, wie im vergangenen Jahr im libyschen Derna, als zwei Staudämme brachen und eine sieben Meter hohe Flutwelle die Stadt traf.

Um das Vordringen der Wassermassen besser vorhersagen zu können, muss auch der Einsturzprozess von Gebäuden besser verstanden werden, berichtet die TU Braunschweig. Allerdings lasse sich das Einstürzen der Bebauungsstrukturen bislang weder mit Simulationen noch mit Experimenten gut erfassen, da wesentliche Voraussetzungen für die Verkleinerung der Prozesse ins Labor nicht bekannt seien.

Erfahren Sie, wie die Forschenden die Wechselwirkungen zwischen Wasser und einstürzenden Gebäuden erfassen wollen, und welche Wellenkanäle dabei zum Einsatz kommen sollen..... ...

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