Veolia an Projekt zum Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung beteiligt

RKI und UBA bei „Amelag“ federführend

Veolia beteiligt sich am bundesweiten Projekt zum Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung (Amelag). Wie der Umweltdienstleister berichtet, zielt das Vorhaben, das vom Bundesgesundheits- und vom Bundesumweltministerium initiiert wurde und noch bis Ende 2024 läuft, auf die dauerhafte Überwachung der SARS-CoV-2-Viruslast im Abwasser ab.

Das Projekt wird vom Robert Koch-Institut (RKI) und vom Umweltbundesamt (UBA) federführend in Zusammenarbeit mit 16 Bundesländern und mehreren Universitäten durchgeführt und betrachtet Abwasseranalysen aus bis zu 175 Kläranlagen bundesweit. Finanziert wird das Projekt nach Angaben des Gesundheitsministeriums mit mehr als 30 Mio. Euro in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium.

Zentrale Aufgaben des Vorhabens sind laut RKI die Ausweitung der abwasserbasierten Surveillance von SARS-CoV-2 auf die Kläranlagen, die Harmonisierung der Qualitätskontrolle, Normalisierung und Trendberechnung sowie die Ausweitung der abwasserbasierten Überwachung auf andere Erreger oder Krankheitsindikatoren.

Abwasserdaten haben sich nach Angaben von Veolia als äußerst zuverlässige Indikatoren für den Gesundheitszustand der Bevölkerung erwiesen, da sie bereits vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen Informationen liefern können.

Erfahren Sie mehr über das Amelag-Projekt........

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