Wasser-Extremereignisse: Projekt FloReST identifiziert Defizit bei Risikokommunikation

Oft nicht bekannt, ob es Frühwarnsystem oder Hochwasserschutzkonzept gibt

Mit der Bestimmung von Fließwegen mittels verschiedenster, innovativer Lösungsansätze und der anschließenden Ausweisung dieser Notabflusswege beschäftigt sich das Forschungsvorhaben „Urban Flood Resilience – Smart Tools“ (FloReST), das seit Frühjahr 2022 von der Hochschule Koblenz koordiniert und wissenschaftlich begleitet wird (EUWID 13.2022). Wie die Hochschule jetzt anlässlich eines Workshops zur Halbzeit des Projektes berichtet, ist ein wesentlicher Aspekt im Forschungsprojekt die Kommunikation und Partizipation mit den Pilotkommunen sowie den Bürgerinnen und Bürgern. Eine Umfrage in den fünf beteiligten Pilotkommunen zur Risikokommunikation bei Hochwasser und Starkregen ergab unter anderem, dass es ein Defizit im Bereich der Katastrophenvorsorge zu geben scheint.

Viele der befragten Bürgerinnen und Bürger wissen den Angaben zufolge nicht, ob es in ihrer Heimatgemeinde ein Frühwarnsystem oder ein Hochwasserschutzkonzept gibt. Die Mehrheit der Befragten würde zudem gerne mehr über Hochwasserschutzmaßnahmen auf dem eigenen Grundstück erfahren. Eine wesentliche Fragestellung lautet daher laut der Hochschule Koblenz: Wie kann das Wissensdefizit hinsichtlich Katastrophenvorsorge aufgearbeitet und geschlossen werden? Dieser Fragestellung werde derzeit im Projekt nachgegangen. Eine nachhaltige Sensibilisierung für Gefahren und Folgen aus Starkregenereignissen soll dabei in der Bevölkerung geschaffen und mögliche Lösungsansätze für eine erfolgreiche Risikokommunikation innerhalb der Kommunen erarbeitet werden.

Weitere Details zum Stand des Projektes erfahren Sie hier....

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