Die Wasserwerke Westfalen (WWW), eine Tochtergesellschaft von DEW21 und Gelsenwasser, haben ihr Energiemanagement in den vergangenen Jahren grundlegend erneuert und ziehen eine durchweg positive Bilanz. Dank des gezielten Einsatzes von KI, PV-Ausbau, Power-Purchase-Agreements (PPA) und einer flexiblen Betriebsweise werden seit Januar 2026 alle fünf Werke zwischen Wickede (Ruhr) und Witten mit einem Fördervolumen von über 100 Mio. m³ Trinkwasser wirtschaftlich und ökologisch optimiert betrieben. Wie die WWW weiter berichten, starteten sie bereits 2019 die komplette Neuausrichtung des Energiemanagements. Bis dahin wurde eigener Wasserkraftstrom aus fünf Laufwasserkraftwerken nach EEG eingespeist, der Strombedarf über etablierte Bezugsverträge gedeckt und die Tagesproduktion erfolgte klassisch ohne Einbeziehung der Strommärkte.
Ab 2020 wurden alle sinnvoll nutzbaren Dachflächen mit PV-Anlagen zur Eigenstromnutzung ausgerüstet. Die erste eigene Freiflächen-PV-Anlage ging 2022 im Werk Echthausen in der Wasserschutzzone II in Betrieb. Hier erfolgte zwar ein optimales Zusammenspiel aller Beteiligten im Genehmigungsprozess, allerdings sind die Genehmigungsschritte an anderen Standorten für Freiflächenanlagen nach mehrjähriger Dauer nicht abgeschlossen.
Der Sprecher der WWW-Geschäftsführung, Bernd Heinz erklärt: „Wir erleben bei konkreten Projekten trotz der politischen Ziele des PV-Ausbaus Mikromanagement plus Entscheidungsunsicherheit von einigen Behörden und kommen nicht in die Umsetzung. Dies ist frustrierend.“ Hier geht es weiter........




