Wehrle-Werk AG beantragt Insolvenzverfahren

Die auf GreenTech-Lösungen zur Behandlung spezieller Abfälle und komplexer Abwässer spezialisierte Wehrle-Werk AG hat beim Amtsgericht Freiburg Insolvenz beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Marc-Philippe Hornung von der Kanzlei SZA Schilling, Zutt & Anschütz. „Wir bedauern dies sehr, allerdings war dieser Schritt nach den Entwicklungen der letzten Wochen und Tage unvermeidlich“, erklärte Vorstand Axel Buchholz.

Als Ursachen nennt das Unternehmen die schwache Konjunktur, Verzögerungen bei Projekten, schwankende Auftragseingänge und einen Cyberangriff im Mai 2024. Der Konzernabschluss 2022/23 weist zudem hohe Belastungen durch Kostensteigerungen, Projektverluste und Sonderabschreibungen von 22,2 Mio. Euro aus. Daraus resultierte ein Konzernjahresfehlbetrag von 17,4 Mio. Euro bei einem Umsatz von 50,1 Mio. Euro. Das Eigenkapital sank auf 4,7 Mio. € Euro, die Eigenkapitalquote fiel von 55,5 auf 15,1 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2023/24 brachen Auftragseingang und Auftragsbestand weiter ein. Lesen Sie weiter.........

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