Wie können Kokosnussschalen Steinkohle als Aktivkohle im Wasserwerk ersetzen?

TZW begleitet Umstellungsprozess bei WSW-Wasserwerken

Aktivkohlen auf Rohstoffbasis von Steinkohle und auf Rohstoffbasis von Kokosnussschalen können in Wasserwerken aufgrund der unterschiedlichen Adsorptionseigenschaften nicht einfach gegeneinander ausgetauscht werden. Eine Umstellung von steinkohlebasierter Aktivkohle auf kokosnussschalenbasierte Aktivkohle wird bei den Wasserwerken der Wuppertaler WSW Energie & Wasser AG durch eine Änderung des Aktivkohlemanagements in Zusammenhang mit der thermischen Reaktivierung erreicht. Da berichtet das DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW), das den Umstellungsprozess begleitet.

Demnach gelten beim Einsatz von Aktivkohle im Wasserwerk die Aktivkohlen auf Rohstoffbasis Steinkohle als „Allrounder“ und weisen insbesondere bei der Spurenstoffentfernung aus Oberflächenwässern und Uferfiltraten gegenüber kokosnussschalenbasierten Aktivkohlen deutlich höhere Adsorptionskapazitäten auf. Aus diesem Grund seien Aktivkohlen auf Steinkohlebasis (SK) bei den WSW seit Jahrzehnten in Festbettadsorbern im Einsatz. Bei einer Erschöpfung der Adsorptionskapazität werden die beladenen SK-Aktivkohlen einer thermischen Reaktivierung unterzogen und als Reaktivate erneut eingesetzt. Die Aktivkohleverluste bei dem Reaktivierungsvorgang in Höhe von ca. 15 Prozent wurden bislang durch Frischkohle auf SK-Basis ersetzt.

Weitere Einzelheiten zum Umstellungsprozess erfahren Sie hier.......

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