Eine Studie des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) im Auftrag des Fachzentrums Klimawandel und Anpassung (FZK) des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zeigt, wie Kommunen sich besser für das Querschnittsthema Klimaanpassung rüsten können. Wie das ISOE berichtet, sind die Ausgangslagen der einzelnen Kommunen sehr unterschiedlich. Um Verantwortliche miteinander ins Gespräch zu bringen, gemeinsame Herausforderungen sichtbar zu machen und Kooperationen zu fördern, hat das ISOE bereits 2022 das Forschungsprojekt „WissTransKlima“ gestartet. Im Auftrag des FZK wurde zunächst der Stand der Klimaanpassung für Hessen empirisch erfasst. Ziel war es, die Wissensbedarfe der Kommunen systematisch zu ermitteln und daraufhin Transferangebote für den Kompetenzaufbau zu entwickeln.
„Die Ergebnisse der Befragung zeigen große Unterschiede beim Stand der Klimaanpassung in hessischen Kommunen“, erklärt Thomas Friedrich, Experte für Klimaanpassung am ISOE. „Während größere Städte bereits Maßnahmen umsetzen, berichten kleinere Gemeinden häufig von Wissens- und Ressourcenlücken.“ Die Hälfte der Befragten bewertete den Anpassungsbedarf in ihrer Kommune als hoch bis sehr hoch, gleichzeitig schätzten viele ihr Erfahrungsniveau im Umgang mit dem Thema als gering ein. Fast 80 Prozent gaben zudem an, dass es in ihrer Kommune keine Stelle gibt, die ausschließlich mit Klimaanpassung befasst ist. Viele Verantwortliche beklagten fehlendes Fachwissen und äußerten den Wunsch nach Austausch. Hier geht es weiter.........




