Während der komplette Wiederauf- bzw. Umbau der durch das Erft-Hochwasser im Juli 2021 vollständig überfluteten Kläranlage Erftstadt-Köttingennoch bis Ende 2026 andauert, ist mit dem Einzug ins neue Betriebsgebäude ein wichtiger Meilenstein erreicht worden. Das teilte der Erftverband Ende Juni mit. Das Erft-Hochwasser im Juli 2021 führte zur vollständigen Überflutung der Kläranlage Erftstadt-Köttingen. Die gesamte Schadenshöhe lag bei rund 22 Mio. Euro.
Für Erneuerungen wurden dem Verband zufolge weitere acht Mio. Euro investiert. Um die Anlage vor zukünftigen Hochwasserereignissen besser zu schützen, passte der Erftverband den Aufbau der gesamten Anlage an. Beim Wiederaufbau sei sie daher nicht in den ursprünglichen technischen Zustand zurückversetzt, sondern direkt optimiert worden. So seien die Verfahrenseinheiten und Funktionen der Kläranlage nach ihrer Vulnerabilität und dem möglichen Schadenspotenzial neu bewertet und angeordnet worden. Kritische Anlagenteile wie Elektrotechnik und Stromversorgung würden beispielsweise auf höherliegenden Geländebereichen bzw. -teilen neu errichtet.
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