Winter brachte im Ruhreinzugsgebiet nur 68 Prozent des üblichen Niederschlags

Winter, in denen es deutlich weniger regnet als im langjährigen Mittel, stellen für die Talsperrensteuerung eine besondere Herausforderung dar. Dies war auch im Winter 2025/26 der Fall, der dem Ruhreinzugsgebiet nur etwas mehr als zwei Drittel (68 Prozent) des üblichen Niederschlags brachte, berichtet der Ruhrverband. Demnach war besonders der Dezember mit minus 57 Prozent Niederschlag gegenüber dem langjährigen Monatsmittel erheblich zu trocken, das sei ein Platz in den Top 10 der trockensten Dezember seit Aufzeichnungsbeginn 1927. Auch der Januar brachte deutlich zu wenig Regen bzw. Schnee (minus 40 Prozent), so dass die Talsperren des Ruhrverbands an insgesamt fünf Tagen im Dezember und Januar Zuschuss leisten mussten, um den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabfluss in der Ruhr am Kontrollquerschnitt Villigst aufrechtzuerhalten.

Erst in der zweiten Februarhälfte setzten ergiebige Niederschläge ein, die zu einem Plus von elf Prozent gegenüber dem langjährigen Monatsmittel und (in Verbindung mit der Schneeschmelze) zu einer jahreszeittypisch erhöhten Wasserführung in der Ruhr und ihren Nebengewässern sowie dem zeitweisen Überschreiten des Informationswerts 1 für Hochwasser an zwei Gewässerpegeln entlang der oberen und mittleren Lenne führte.

Im Gesamtfüllstand der Talsperren machten sich die ausbleibenden Niederschläge der ersten beiden Wintermonate deutlich bemerkbar. Erfahren Sie mehr.........

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