Die Zukunft des seit Jahren gesperrten Störmthaler Kanals im Leipziger Neuseenland wird sich frühestens 2026 klären. Dann solle eine Machbarkeitsstudie vorliegen, wie es mit dem Bauwerk weitergehen soll, sagte Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung des Bergbausanierers LMBV, kürzlich. Möglich seien drei Ergebnisse: „Die Anlage kann ertüchtigt werden. Die Anlage muss neu gebaut werden. Oder sie muss aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen zurückgebaut werden“, so Sablotny.
Der 850 Meter lange Kanal mitsamt Schleuse ist seit März 2021 gesperrt. Damals waren in der Böschung Risse festgestellt worden. Der Kanal wurde auf Kippengelände errichtet. Er verbindet den Störmthaler und den Markkleeberger See, die aus gefluteten Braunkohletagebauen entstanden sind. Für die Tourismusbetriebe an den Seen war die Sperrung ein schwerer Rückschlag.
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