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FP2E: Wasserwirtschaft in Frankreich steht vor fünf großen Herausforderungen

FP2E: Wasserwirtschaft in Frankreich steht vor fünf großen Herausforderungen
Bildquelle: Lupo/pixelio.de
20.03.2017 − 

Der französische Wasserwirtschaftsverband Fédération Professionnelle des Entreprises de l’Eau (FP2E) hat anlässlich der anstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Frankreich auf fünf große Herausforderungen in der Wasserpolitik hingewiesen. In den nächsten fünf Jahren müsse es um die Überwindung regionaler Unterschiede, den ökologischen Wandel, die ordnungsgemäße Verwendung öffentlicher Gelder, Investitionen als Hebel zum Ausbau von Beschäftigung sowie um wasserbezogene Sicherheitsfragen gehen, teilte der Verband in Paris mit.

FP2E hat nach eigenen Angaben zehn Vorschläge zur Umsetzung dieser Prioritäten formuliert und sich zu zehn Maßnahmen verpflichtet, um die Leistungen der Wasserver- und Abwasserentsorgung in gesundheitlicher, umweltbezogener, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht zu verbessern. Unter anderem will der Verband das qualitative Stadt-Land-Gefälle in der Wasserversorgung beenden. So solle stärker in die Wasserinfrastruktur investiert werden. Zudem sollten die Kommunen Erneuerungsinvestitionen vornehmen können, ohne die Wasserrechnung für Endverbraucher zu verteuern, fordert FP2E.

Zum Thema Mikroverunreinigungen erklärte der Verband, er ermutige die Kommunen, insbesondere Rückhaltesysteme für Regenwasser zu entwickeln, den Regenwasserüberlauf zu begrenzen und eine weitergehende Behandlung in den Kläranlagen zu ermöglichen. Diese Maßnahmen sollen durch das Verursacherprinzip finanziert werden. Öffentlich-private Projekte sollen Strategien zur Verringerung von Mikroverunreinigungen erforschen. Es seien auf lokaler Ebene sofortige Abhilfemaßnahmen sowie langfristige Strategien nötig, um gegen diese neuen Schadstoffe vorzugehen.

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