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Bundesrat: Ausschuss verabschiedet Antrag zur Düngeverordnung

Bundesrat: Ausschuss verabschiedet Antrag zur Düngeverordnung
Bildquelle: Bundesrat
17.03.2017 − 

Der Umweltausschuss des Bundesrates hat gestern einen Entschließungsantrag zur geplanten Düngeverordnung des Bundes verabschiedet. Der Antrag betont, dass aus gewässerökologischer, immissionsschutz- und naturschutzfachlicher Sicht weitergehende Regelungen als die von der Bundesregierung vorgelegte „Verordnung zur Neuordnung der guten fachlichen Praxis beim Düngen“ erforderlich sind. Das teilte das Umweltministerium Baden-Württemberg mit. Aus Sicht von Umweltminister Franz Untersteller sei die vorgelegte Verordnung nur ein erster Schritt, zum Schutz der Umwelt müsse noch viel mehr getan werden.

Der Ausschuss habe festgehalten, dass der hohe Eintrag von Stickstoffverbindungen in Boden, Wasser und Luft eines der größten ungelösten Umweltprobleme unserer Zeit darstelle und der wesentliche Teil der Stickstoffüberschüsse in Deutschland aus der Intensivlandwirtschaft und der nicht flächengebundenen Tierhaltung stamme (u.a. EUWID 11.2017). Auch die erhöhten Nitratkonzentrationen, insbesondere an Messstellen unter landwirtschaftlichen Flächen, machten deutlich, dass der landwirtschaftliche Eintragspfad weitreichenden Regulierungen bedürfe und Nährstoffüberschüsse aufgrund eines zu hohen Gülleaufkommens deutlich abzusenken seien.

Die Entschließung beanstandete den Angaben zufolge auch die nicht ausreichenden Vorgaben zur Phosphatdüngung mit Blick auf die Eutrophierung von Oberflächengewässer.

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